Photovoltaik

Saubere Energie, reduzierte Stromkosten und attraktive Förderungen: Eine Photovoltaikanlage macht Sie unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrer PV-Anlage.

Erfahren Sie, wie Solarmodule, Wechselrichter und Stromspeicher zusammenspielen, welche Kosten Sie erwarten und wie Sie von regionalen Zuschüssen profitieren können.

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Ø Gestehungskosten / kWh

0,14 €

Ehepaar vor Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach - Solarstrom vom lokalen Meisterbetrieb

Armortisationszeit zwischen

8 – 15

Jahren

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Dies geschieht durch den sogenannten photovoltaischen Effekt. Hier ist eine einfache Erklärung, wie das funktioniert:

  1. Sonnenlicht trifft auf Solarmodule: Die Solarmodule bestehen aus vielen kleinen Solarzellen, meist aus Silizium. Wenn Sonnenlicht auf diese Zellen fällt, werden Elektronen in Bewegung gesetzt.
  2. Erzeugung von Gleichstrom: Diese Bewegung der Elektronen erzeugt elektrischen Strom, allerdings zunächst als Gleichstrom (DC), der in dieser Form noch nicht direkt in unseren Haushalten genutzt werden kann.
  3. Speicherung im Stromspeicher: Ein optionaler Batteriespeicher kann den erzeugten Gleichstrom aufnehmen und zwischenspeichern. Dadurch steht der gespeicherte Strom auch dann zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint, wie zum Beispiel in den Abendstunden oder bei bewölktem Himmel.
  4. Umwandlung in Wechselstrom: Erst ein Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom (AC) um.
  5. Nutzung des Stroms: Der erzeugte Wechselstrom kann nun direkt im Haushalt verwendet werden – beispielsweise für den Betrieb Ihrer Wallbox in Braunschweig oder einer Wärmepumpe – oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Unsere Einsatzgebiete

In folgenden Städten und Gebieten sind wir für Sie tätig. Vollständige Beratung, Installation und Nutzung von regionalen Fördermöglichkeiten. Fragen Sie jetzt kostenlos & unverbindlich Ihre neue Wärmepumpe an:

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Kosten einer Photovoltaikanlage

Die Kosten für Photovoltaikanlagen haben sich in den letzten Jahren deutlich reduziert, was sie für viele Haushalte und Unternehmen zunehmend attraktiv macht. Die Gesamtkosten einer PV-Anlage setzen sich im Wesentlichen aus den Anschaffungskosten für die PV-Module, den Wechselrichter, die Installation eines Fachbetriebes sowie den optionalen Kosten für einen Stromspeicher zusammen. Eine detaillierte Übersicht finden Sie auf unserer Seite Kosten und Wirtschaftlichkeit einer PV Anlage. Hochwertige Komponenten sind zwar teurer in der Anschaffung, bieten jedoch höhere Erträge und eine längere Lebensdauer. Dank sinkender Preise sind PV-Anlagen jedoch heute deutlich erschwinglicher als früher.

Die Einplanung eines Stromspeichers sollte ebenfalls bedacht werden, da dieser die Unabhängigkeit vom Stromnetz erhöht, aber auch die Investitionssumme steigert.

Merksatz: Je größer die Photovoltaikanlage, desto günstiger wird der Preis pro Kilowatt Leistung, da man bei größeren Anlagen oft von Mengenrabatten profitiert, zum Beispiel bei mehreren PV-Modulen. Zudem fallen die Kosten für Installation, Netzanschluss, Planung und weitere Fixkosten im Verhältnis niedriger aus.

Photovoltaik Förderungen in Braunschweig und regionale Zuschüsse – wie beispielsweise die Förderprogramme der KfW-Bank – können zudem die Wirtschaftlichkeit verbessern und die Amortisationszeit deutlich verkürzen. Es ist ratsam, diese Fördermöglichkeiten im Vorfeld zu prüfen, um das volle Potenzial der Investition auszuschöpfen.

Kostentabelle: Kosten einer PV-Anlage nach kWp

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie beispielhafte Kosten für Photovoltaikanlagen unterschiedlicher Größen. Die Preise beziehen sich auf die Anschaffung und Installation, ohne zusätzliche Kosten für Stromspeicher oder andere Extras.

Anlagengröße (kWp) Benötigte Dachfläche (m²) Geschätzte Kosten Kosten pro kWp (€)
5 kWp ca. 25 – 35 m² ca. 7.000 – 9.000 € ca. 1.400 – 1.800 €
7 kWp ca. 35 – 49 m² ca. 9.500 – 12.500 € ca. 1.357 – 1.786 €
10 kWp ca. 50 – 70 m² ca. 13.000 – 17.000 € ca. 1.300 – 1.700 €
15 kWp ca. 75 – 105 m² ca. 18.500 – 24.500 € ca. 1.233 – 1.633 €

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Aus welchen Komponenten besteht eine PV-Anlage?

  • 1. Solarmodule: PV-Module unterscheiden sich in Effizienz und Materialqualität. Es gibt hauptsächlich drei Arten: monokristallin, polykristallin und Dünnschicht. Monokristalline Module bieten die höchste Effizienz, sind aber teurer. Die Wahl des Modultyps beeinflusst die Energieausbeute und die benötigte Dachfläche.

  • 2. Wechselrichter: Der Wechselrichter muss kompatibel mit den Solarmodulen und gleichzeitig effizient sein. Der europäische Wirkungsgrad und integrierte Überwachungsfunktionen beeinflussen die Gesamtleistung.

  • 3. Batteriespeicher: Kapazität, Lebensdauer und Technologie (z.B. Lithium-Ionen) bestimmen die Unabhängigkeit und Kosten des Batteriespeichers. Größere Speicher bieten mehr Unabhängigkeit, müssen jedoch in Größe auf Ihren Verbrauch abgestimmt werden.

  • 4. Montagesystem: Das Montagesystem muss langlebig und witterungsbeständig sein, mit einer optimalen Ausrichtung der Solarmodule.
  • 5. Stromzähler: Der Stromzähler misst den erzeugten und verbrauchten Strom, um eine genaue Abrechnung und Überwachung zu ermöglichen. Digitale Zähler bieten zusätzliche Überwachungsfunktionen.
  • 6. Solarkabel: Die Kabel müssen wetterbeständig und UV-resistent sein und entsprechend den VDE-Normen dimensioniert werden zur Minimierung von Energieverlusten.

  • 7. Monitoringsysteme: Ein effektives Überwachungssystem liefert Echtzeit-Daten und Alarmfunktionen, die zur Optimierung und Überwachung der Anlage beitragen.
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FAQ zu Photovoltaik

Eine Photovoltaikanlage erzeugt in Deutschland durchschnittlich 900 bis 1.100 kWh pro installiertem kWp. Eine typische 10 kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus produziert somit 9.000 bis 11.000 kWh Strom jährlich. Die tatsächliche Stromproduktion hängt von mehreren Faktoren ab: Ausrichtung und Neigungswinkel des Daches, regionale Sonneneinstrahlung, Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude, sowie Qualität der Solarmodule. Südausrichtung mit 30 Grad Neigung liefert optimale Erträge, während Ost-West-Ausrichtungen eine gleichmäßigere Stromverteilung über den Tag ermöglichen.
Die optimale Dachausrichtung für Photovoltaik ist Süd mit einer Dachneigung von 25-35 Grad, da hier die höchsten Jahreserträge erreicht werden. Aber auch andere Ausrichtungen sind wirtschaftlich sinnvoll: Südwest und Südost erzielen etwa 95% des Süd-Ertrags, reine Ost- oder West-Dächer noch 80-85%, und selbst Nord-Süd-Dächer können mit bifazialen Modulen effizient genutzt werden. Ost-West-Ausrichtungen haben den Vorteil einer besseren Eigenverbrauchsquote, da morgens und abends produziert wird, wenn typischerweise mehr Strom im Haushalt benötigt wird.
Monokristalline Solarmodule bestehen aus einem einzigen Siliziumkristall und erreichen Wirkungsgrade von 20-23%, während polykristalline Module aus mehreren Kristallen gefertigt werden und 15-18% Wirkungsgrad erzielen. Monokristalline Module sind an ihrer dunklen, einheitlichen Färbung erkennbar und benötigen etwa 15-20% weniger Dachfläche für die gleiche Leistung. Sie performen besser bei diffusem Licht und hohen Temperaturen. Polykristalline Module zeigen eine bläuliche Marmorierung und sind in der Anschaffung günstiger. Heute dominieren monokristalline Module den Markt aufgrund des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Bei der Einspeisung ins Stromnetz wird überschüssiger Solarstrom, der nicht selbst verbraucht wird, in das öffentliche Netz eingespeist. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom um und synchronisiert sich automatisch mit der Netzfrequenz. Ein bidirektionaler Zähler misst sowohl den eingespeisten als auch den bezogenen Strom. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten Sie die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre. Bei Netzstörungen trennt sich die Anlage automatisch vom Netz (NA-Schutz), um Elektriker und Wartungspersonal zu schützen.
Ein Stromspeicher ist sinnvoll, wenn Sie Ihre Eigenverbrauchsquote von typisch 30% auf 60-80% erhöhen möchten und somit weniger Strom vom Netz beziehen müssen. Besonders lohnenswert ist ein Speicher bei: hohem Stromverbrauch in den Abendstunden, geringem Verbrauch während der Sonnenstunden tagsüber, dem Wunsch nach höherer Unabhängigkeit vom Stromversorger, und wenn eine Wallbox oder Wärmepumpe geplant ist. Die Speichergröße sollte zum Verbrauchsverhalten passen – als Faustregel gilt 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Moderne Lithium-Ionen-Speicher erreichen 5.000-7.000 Ladezyklen bei 10-15 Jahren Lebensdauer.

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