
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage gehört heute zu den effizientesten Möglichkeiten, ein Haus zu heizen und gleichzeitig günstigen Strom zu nutzen. Beide Systeme arbeiten mit erneuerbarer Energie, und genau diese Verbindung macht sie besonders wirtschaftlich. Wer in Braunschweig auf eine zukunftssichere Heizlösung setzt, kombiniert idealerweise eine Photovoltaikanlage mit einer modernen Wärmepumpe.
Wie funktioniert das Zusammenspiel?
- Photovoltaik (PV) erzeugt Strom aus Sonnenlicht.
- Wärmepumpen nutzen diesen Strom, um Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser nutzbar zu machen.
- 1 kWh PV-Strom kann 3–5 kWh Heizwärme erzeugen – das macht die Kombination so effektiv.
- Mit einem Stromspeicher wird überschüssiger Solarstrom gespeichert und später für die Wärmepumpe genutzt.
Je besser die Systeme aufeinander abgestimmt sind, desto weniger Strom muss aus dem Netz bezogen werden. Die Verbraucherzentrale bestätigt, dass optimal ausgelegte Systeme besonders wirtschaftlich arbeiten.

Die wichtigsten Vorteile
1. Niedrige Betriebskosten
Hausbesitzer können einen großen Teil ihres Energiebedarfs selbst decken. Dadurch sinken sowohl Heizkosten als auch Stromkosten deutlich.
2. Hohe Unabhängigkeit
Mit PV und Wärmepumpe sind Haushalte weniger anfällig für steigende Energiepreise. Mit Speicher lassen sich Autarkiegrade von 60–80 % erreichen.
3. Klimafreundlich
Die Kombination arbeitet nahezu CO₂-neutral. Wer seinen Strom selbst erzeugt, spart jedes Jahr mehrere Hundert Kilogramm CO₂ ein.
4. Zukunftssicher
Wärmepumpen gelten als zentrale Heiztechnologie der kommenden Jahrzehnte. PV und Speicher werden zudem staatlich gefördert und sind technisch ausgereift. Das Umweltbundesamt empfiehlt diese Kombination als klimafreundliche Standardlösung.
Was kostet die Kombination?
Typische Preise (ungefähre Richtwerte):
| Komponente | Kosten |
|---|---|
| PV-Anlage 8–12 kWp | 10.000–18.000 € |
| Batteriespeicher | 5.000–12.000 € |
| Wärmepumpe | 12.000–25.000 € |
Durch BAFA- und KfW-Förderungen können die Gesamtkosten deutlich sinken.
Worauf sollte man achten?
- PV-Anlage groß genug dimensionieren → 8–15 kWp sind für Einfamilienhäuser üblich.
- Wärmepumpe richtig einstellen → niedrige Vorlauftemperaturen erhöhen die Effizienz.
- Speicher passend wählen → ca. 1 kWh pro kWp PV-Leistung ist ein guter Richtwert.
- Intelligente Steuerung nutzen → Warmwasserbereitung in Sonnenstunden!
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